Diagnose

 

Morbus Crohn und Colitis ucerosa zählen zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Immer häufiger treten beide Erkrankungen bei jungen Menschen auf. Einige Betroffene berichten von wechselnden Abschnitten von relativer Gesundheit (Remission) und akuter Krankheit (Schub). Andere wiederum leiden unter Dauerbeschwerden.

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa weisen viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede auf.

Morbus Crohn (Morbus, lat. Krankheit)

Morbus Crohn ist eine chronische Entzündung des Verdauungstraktes. Die häufigsten Krankheitszeichen sind Bauchschmerzen und Durchfall. Sehr oft kommt es auch zu einer Störung des Wachstums.

Colitis ulcerosa

Colitis ulcerosa ist ein lateinischer Ausdruck und bedeutet „Dickdarmentzündung“. Es handelt sich um eine chronische Entzündung des Dickdarmes.

Die Darmschleimhaut, die innen den Darm auskleidet wie eine Tapete, hat bei der Colitis ulcerosa viele kleine Verletzungen (Geschwüre), aus denen es ein wenig blutet. Deshalb kannst du Blut im Stuhl beobachten, wenn du dir den Stuhl auf der Toilette anschaust.

Nur in Ausnahmefällen ist auch das letzte Stück des Dünndarmes betroffen.
Die Beschwerden bestehen meist aus blutigem Durchfall, oftmals verbunden mit Bauchschmerzen vor, während oder nach dem Gang auf die Toilette. Ein ständiger Blutverlust führt oft zur einer Blutarmut. Eine Blutarmut führt wiederum dazu, oft müde und nicht mehr so leistungsstark zu sein.